Tourismus
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In Itterbeck bieten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten , die Freizeit sinnvoll zu nutzen. Auf den Sportplätzen beim "Heideschlösschen" stehen Fussball und Tennis (Führung der Abteilungen beim Sportverein ASC Grün Weiß 49) auf dem Programm. In der Nähe der Schule befinden sich ebenfalls zwei Fussballplätze und zwei Tennisplätze. In den Sommermonaten bietet (im Rahmen des sich im Bau befindlichen Gemeindezentrums) ein Schwimmbecken die eventuell notwendige Abkühlung. Ausgedehnte Wandermöglichkeiten (zu Fuss oder auch mit dem Rad) gibt es in und um Itterbeck in grosser Anzahl (z.B. an der Vosskuhle, in der Itterbecker Heide, im Itterbecker Moor, an der Itterquelle usw.). Unterkünfte
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Fahrrad u. Wanderroute Landerlebnisroute IIDie Landerlebnisroute II verläuft durch das Waldgebiet zwischen Uelsen und Itterbeck dem sogenannten Weißen Berg. In Itterbeck führt sie an der Itterquelle vorbei durch den Ort in die Itterbecker Heide. Durch das Naturschutzgebiet führt die Route durch das Ehemalige Wilsumer und Wielener Moor. FietsentourEine besinnliche Fahrradtour - Zum Nachfahren empfohlen.
Ich stehe mit meinem blankgeputzten Fahrrad vor dem Gemeindebüro in Itterbeck und schaue mir auf dem Ortsplan eine schöne Radelstrecke aus um unsere Gemeinde zu erkunden. Dabei fällt mir das in einen Eichenbalken geschnitzte Wappen auf. Es stellt in der Mitte symbolisch die durch den Ort fließende Itter dar. Die drei Kreise links oben und vier Kreiserechts unten weisen auf die 7 Itterbecker Ortsteile hin.Die werden wir während unserer Radtour alle noch kennen lernen. Zunächst geht es über den Radweg an der L43 entlang Richtung Westen. Bald ist das Ortsende erreicht – soll ich noch kurz einen Abstecher zum Naturschutzgebiet „Itterbecker Heide“ machen? – Nein, das hebe ich mir auf bis zur wirklichen Heideblüte im August/September. Mein Weg führt am großen Depotgelände der Bundeswehr vorbei. Auf der anderen Straßenseite sehe ich ein Schild „Bosbessen“ (Heidelbeeren);ob die schon reif sind? Natürlich nicht. Aber trotzdem fahre ich die Ratzeler Strasse hinauf, und komme an großen Heidelbeerplantagen vorbei. Kurz danach bin ich im Ortsteil Ratzel. In einer scharfen Rechtskurve fahre ich links auf der Straße„Am Berge“ Richtung Wielen (Nachbargemeinde). Einzelne Häuser unter hohen Bäumen lassen ein Gefühl von Ruhe und Beschaulichkeit aufkommen. An der nächsten Kreuzung radele ich nach links; ich befinde mich jetzt in der Gemeinde Wielen. Am „Heidegut“ mit seinem Herrenhaus vorbei führt mich mein Weg beim „Heideschlösschen“ wieder auf Itterbecker Gebiet. Ein Stück nach links an der L43 entlang und dann rechts auf den „Strieper Diek“. Jetzt bin ich im Ortsteil Kleine Striepe. Hohe Sandberge versperren mirteilweise meine Sicht; hier gibt es eine umfangreiche Rohstoffgewinnung (Sand und Kies). Nach einigen hundert Metern kreuzt der „Blaaschendiek“, dem ich nach rechts folge. Jetzt bin ich in Balderhaarmoor. Bauernhöfe,Einzelhäuser und Kotten prägen hier das Landschaftsbild. Von der Torfgewinnung, die hier bis ca. 1965 stattfand, ist nichts mehr zu sehen. Nach kurzer Zeit erreiche in den „Venndiek“, dem ich nach links bis zur Abbiegung „Velge“ folge. Auch hier sind von weitem schon wieder riesige Sandberge mit den dazugehörenden Kiesgruben zu erkennen. Beim Spielkreis in Egge haben die „Egger Zwerge“ ihre Spielstunde und toben sich an den Spielgeräten aus. Mein Weg führt nach rechts in den Ortsteil Itterbeck-Doose. Hier bin ich nur noch einen Steinwurf von der holländischen Grenze entfernt. Vom Doosendiek aus kann ich einige Häuser in Holland gut erkennen. Was mag hier früher (vielleicht auch noch heute) an der „Grünen Grenze“ schon alles passiert sein? Aber ich will ja Itterbeck kennen lernen und fahre am Ende des Doosendiek auf die Kreisstrasse 18 nach rechts. Jetzt geht es in südöstlicher Richtung bis zur Oelstraße; und schon bin ich im Ortsteil Itterbeck-Moor. Die Namensbezeichnung deutet auch auf Torfgewinnung hin, aber auch davon ist hier heute nichts mehr zu sehen. Links und rechts der Straße sehe ich ausgedehnte landwirtschaftliche Flächen,die von Windschutz-streifen und Entwässerungsgräben durchzogen sind. Für ein paar Augenblicke halte ich still und schaue dem Flug der Kiebitze zu. In einer nahen Wiese stochert ein Brachvogel mit seinem langen krummen Schnabel nach Nahrung. Am Graben sucht ein Schnepfenpaar noch nach einem geeigneten Nistplatz. Ein Gefühl von „schöner heiler Natur“ überkommt mich, indem ich bis zum Kapellendiek weiterfahre. Kapellendiek? Wo ist hier eine Kapelle? Ich finde sie am Ende des genannten Dieks im Ortsteil Egge. Das zur ev. ref. Kirchengemeinde Uelsen gehörende Gotteshaus wurde Anfang 1900 dort gebaut. Beim nächsten Gottesdienst werde ich mir die Kirche auch von innen anschauen. In Egge, so habe ich gehört, steht ein Wahrzeichen von Itterbeck, der „Egger Riese“. Ich finde diesen überdimensionalen Findling (er kam in der Eiszeit von Norwegen hierher) nur ein paar hundert Meter von der Kapelle entfernt, in dem ich auf dem Radweg wieder in Richtung Itterbeck unterwegs war. Vom „Egger Riese“ aus entdecke ich schon die neuen Gebäude auf dem neu angelegten „Waldfriedhof“. Von der Nähe aus betrachtet muss ich sagen, beeindruckend. Aufbahrungsraum, Andachtsraum und „Grovenraum“, alles unter einem Dach, das habe ich vorher noch nicht gesehen. Aber ich muss weiter. Ich radele auf dem Radweg weiter in Richtung Itterbeck. Nach ca. 400 m biege ich rechts ab und befinde mich wieder im Moor. Auf den großen Feldern wachsen die unterschiedlichsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Am Vorgrundweg angekommen, folge ich ihm bis zur Kreuzung „Geteloer Straße.“ Kurz nach rechts um dann gleich wieder links auf der Strasse „An der Vosskuhle“ wieder Richtung L 43 zu fahren. Ein Einzelgehöft liegt malerisch am Rand des Waldgebietes „Weißer Berg“. Im Vorbeifahren denke ich an das „Itterbecker Lied“ (Zwischen Wald und Heide, zwischen Moor und Tann..). In einer weiteren Strophe heißt es, ....... über alten Höfen rauscht der Buchenzelt... . Ich pfeife das Lied (nach der Melodie: Wo de Nordseewellen..) leise vor mich hin. Auf dem Radweg an der L 43 angekommen, geht es ca. 100 m nach rechts. Hier überquere ich die Hauptstraße und lasse mein Fahrrad den „Schäpersbusch“ hinunterrollen. An dem großen Gelände der BEB (Erdgasspeicher) beginnt links die Mühlenstraße. Nach kurzer Zeit erkenne ich im Gebüsch auf der rechten Seite die „Itterquelle“ mit der unter der Straße durchfließenden Itter. Sie gab Itterbeck (Itterbach) ihren Namen. Auch hier kommt mir eine Strophe des Itterbecker Liedes, .... silbern eilt die Itter durch die Wiesen hin..., ins Gedächtnis. Ich radele weiter und sehe, wie an der Perlenschnur aufgereiht, schicke Ein- und Zweifamilienhäuser im Wohngebiet „Mühlenstraße.“ Auf der linken Seite kommt die Straße „Tangenberg“. Auf ihr fahre ich bis zur Hauptstraße. Jetzt bin ich wieder im Zentrum. In Höhe meines „Startplatzes“ am Gemeindebüro überquere ich die L 43 und fahre am Dorfgemeinschaftshaus, an der Grundschule, am Sport- und Tennisplatz und am neuen Wohnbaugebiet „Hoogen und Lägen Esch“ vorbei bis zum Schulweg. Auf ihm geht es in Richtung „Alt Itterbeck“ zum Schoolhook und zur Schoolsteege. Alte Gebäude, insbesondere der Glockenturm an der alten Schule, fallen ins Auge. In der alten Schule befindet sich der zweite Spielkreis der Gemeinde, der "Wonne-proppen“. Über die Schoolsteege komme ich zur Egger Straße. Ich biege rechts ab und komme nach einigen hundert Metern wieder auf die Hauptstraße. Von der Info-Tafel aus mache ich noch einen kurzen Abstecher ins „Itterbecker Gewerbegebiet“. Ich fahre die „Wilsumer Straße“ hinauf und entdecke viele verschiedene Gewerbe-triebe von „klein bis groß“. Es scheint mir, dass hier mit viel Um- und Weitsicht geplant wurde, um für möglichst viele Sparten attraktive Grundstücke anbieten zu können und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Betrieben sichere Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Mit den hier gewonnenen Eindrücken kehre ich um, lasse mein Fahrrad die „Wilsumer Straße“ hinunterlaufen und halte vor an der Info-Tafel an der Hauptstraße an, um mir meine „Radelroute“ auf dem Ortsplan noch einmal anzuschauen. Irgendwie geht mir dabei das Itterbecker Lied wieder durch den Kopf .... auf der ganzen Erde gibt es keinen Fleck, der mir mehr gefiele als mein Itterbeck......! Stimmt! (entworfen von Herbert Koers im April 2001) |
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